Part 1 Cindy


Tonight

Frauen aus Fleisch und Blut

Tonight


Clip: Tonight     Tonight

Eines Tages, mein Kumpel Henry und ich, wollten zur Abwechslung in eine Bar, die – wie ich gehört hatte – ein Treffpunkt für Frauen aus Fleisch und Blut war. 

Das schien uns beiden sehr unglaubwürdig zu sein, trotzdem wollte ich es prüfen und bat Hugo mich zu begleiten.

Ich erinnere mich ganz gut, wie es war, als wir vor der Bar geparkt hatten, kurz im Auto sitzen blieben und Richtung Eingang schauten. 

Tonight

When we were young and the future ahead
We’d never waste our time
Just to stop and think
And we never meant half of what we said and did,
Easily changed our minds
Always on the brink.

We want what we need:
Horny whores and pure cocaine.
I want to see your nose bleeding,
I want to see you puke!

We cruising round and round
Downtown calls with its sound:
Here is a dealer of our trust
This night belongs to us!

We are cheeky
And laud
Girls may be stupid but not stout.
Come on
But not alone
Tonight I belong to you with skin and bone!

We want what we need:
Horny whores and pure cocaine.
I want to see your nose bleeding,
I want to see you puke!

We cruising round and round
Downtown calls with its sound:
Here is a dealer of our trust
This night belongs to us!

It’s all / around me /pushing me to the ground.
These hands/ and wet tongues – fighting for my feeble body.

Where are you from, wherever you go /my sweeter!
Whatever you want
Stay true to you and have fun…..

We want...

.

Dass war das erste Mal, das Henry gar keine Lust hatte rein zu gehen. Er war etwa 30 Jahre älter als ich, aber ein richtiger Partylöwe. 

Also, er konnte fast immer mehr trinken, länger feiern  und so weiter… Wahrscheinlich gefiel ihm das Lokal schon von außen nicht. 

Das Gebäude war in der Tat  ein wenig runtergekommen, außerdem parkten vor der Bar kaum Autos. 

Is this the place?

It's so bleak.

Hugo schüttelte ungläubig den Kopf und fragte:

- Sind wir hier richtig?

- Ich glaube schon.- Laut meinem Navigationssystem waren wir dort mit Sicherheit richtig. Er meinte damit bestimmt: „Lohnt es sich  hier überhaupt auszusteigen“.

- Sieht nicht so aus, das außer Robis sonst noch jemand hier rein geht!   

- Ich hab’s aber gehört: - wollte ich nicht aufgeben. 

- Na ja, vielleicht triffst du hier deine Traumfrau.

- Wollen wir jetzt endlich rein, oder nicht? Du darfst dir eine Begleitung für 100 Digits nehmen.

- Bekomme ich die von dir!? Ja? Cool! 

Das Eis war gebrochen und ich 100 Mäuse ärmer. 

Rock and Robot

In der Bar war überraschend viel los

Rock and Robot


In der Bar war überraschend viel los. Man könnte sagen es war eine typische Stammkneipe: dunkel, verwinkelt und laut, wo alle Insassen auf dich glotzen, als wärst du ein Außerirdischer, wenn du sie zum ersten Mal betreten hast. Beim zweiten Mal – ist jeder zweite dort dein Freund, und beim dritten Mal findet sich bestimmt jemand, der dir die Fresse polieren will.

Wir nahmen an der Theke Platz und bestellten uns was zu trinken. Henry war wie immer sehr gesprächig. Früher fand ich dass amüsant. Früher. Die letzte Zeit aber hörte ich ihm nur aus Gewohnheit oder aus purer Langeweile zu. 

Clip Rock and Robot     Rock and Robot

Rock and Robot

See you and I gotta get thru
i´m gonna renovate you
until we alternate true
and it´s all we do cos i´m carin´ for you
round and round I´ll circulate you

Nice beat and I´m feelin it too,
watch my plugs turnin´ blue
it´s givin´me groove
and if you shake my hands I´ll slip on my shoes
it´s all in the wires and my digital mood,
gonna plug me...power is on

rattling steel and a motionless mind,
I stroll the alleys of endless time
my memory is a data file and it´s not included with a feely wire,
crumbling plugs which degenerate sight
no focus on what my program is
oxidation swallows my breath and blows my fuse before I collide with my death

it´s true and it´s gettin´me blue
no more time for the breakdown crew
but the better view
and it´s all cos we´re caring for you
round and round I´ll circulate you

two feet made of bluesteel sheets
rockin´and rollin´ in a field of wheat
co2 gettin under my belt
dial the code and it´ll make me melt
it´s all in the wires and under the shell

rattling steel and a motionless mind,
I stroll the alleys of endless time
my memory is a data file and it´s not included with a feely wire,
crumbling plugs which degenerate sight
no focus on what my program is
oxidation swallows my breath and blows my fuse before I collide with my death
.

Plötzlich sah ich diese junge Frau. Sie saß kerzengerade auf ihrem Stuhl, den Kopf leicht gesenkt, und hörte einer älteren Dame zu, die gestikulierend und sehr leidenschaftlich etwas erzählte. 

Ich musste schmunzeln… Ihre Situation war meiner sehr ähnlich. 

Ich packte Henry am Arm und nickte leicht in die Richtung, wo die beiden saßen. Henry guckte hin, nicht sehr diskret, und meinte:

- Hübsch aber bestimmt teuer.- Dabei grinste er ironisch, legte seinen Arm auf meine Schulter und fuhr fort: - Tanzen kostet nichts. Gehe mit ihr tanzen.

- Meinst du sie ist echt? – Fragte ich wohl wissend ausgelacht zu werden.

- Nach diesem Glas wird sie es sein, mein Sohn.

- Ich hatte eigentlich nicht vor mich zu betrinken.

- Musst du auch nicht, hier gibt es einige hübsche Robis – kostet nur eine Kleinigkeit – das weißt du doch.- Sein grinsen wurde immer breiter.

- Geh DU lieber tanzen. – versuchte ich diesmal zu kontern.

- Machst du das auch? Guck mal wie traurig sie da sitzt. Geh zu ihr.

- Vielleicht. Mal sehen.

Henry ging tatsächlich tanzen, obwohl das niemand in dieser Gott verlassenen Bar tat. Ich dagegen blieb an der Theke sitzen, und bestellte uns noch eine Runde Tequila. 

Love

Wir tanzten, redeten, tranken und tanzten wieder.

Love


Clip Love     Love

Mein Problem an diesem Abend war wie immer der Alkohol. Ich hatte schon zu viel davon in meiner Blutbahn, als ich dieses Mädchen gesehen hatte – und einiges mehr – als ich sie endlich angesprochen hatte. 

Spätestens danach sollte ich aufhören zu trinken, was ich leider nicht tat.

Wir tanzten, redeten, tranken und tanzten wieder. Sie war gut drauf, locker, vielleicht ein wenig zu naiv für meinen Geschmack, was mir wiederum die Hoffnung gab, dass sie ein Mensch war. 

Hugo und seine hübsche Begleitung haben wir im laufe des Abends verloren, was mich persönlich nicht besonders störte. Das war nicht das erste Mal, dass wir getrennt nach Hause finden mussten.

Love

Love can be so cruel and so blind …
to you and to me.
More love brings pain and desperation…
for you and for me.


People dancing in the moonlight
stunned by alcohol
You want to find somebody
just for one night.
They know what love gives
they know what hate takes
for you, for me.


On the other side of Love …
is a black hole of hate
Without light.
Endless disappointment waiting
for you in the valley of death.
Without hope.


Both to be avoided - enjoy you life
Take pleasure yourself any time – while you can.
You know what love gives you know what hate takes…
for you, for me.

.

Time Changer

zu dir oder zu mir

Time Changer


Clip Time Changer     Time Changer

Draußen vor der Bar, nach dem die Frage „zu dir oder zu mir“ geklärt war, als sie meinen Wagen gesehen hatte, fragte sie so naiv.

Ich hatte wirklich Schwierigkeiten meine Gedanken in Worte zu kleiden und mehr oder weniger richtig auszusprechen.

Ich war nie ein Freund von einem „Automatik drew System“, aus diesem Grund fuhr ich auch einen Oldtimer, den ich noch vor Jahren von meinem Opa als Geschenk bekommen hatte. 

Trotzdem musste ich ADS nachträglich einbauen lassen  -  sonst wäre mein Führerschein schon längst weg. 

Time Changer

Could I ever change the world if the time was right
All I´m believing is the trees keep on growing
It seems time ain´t on my side but my mind is up in the clouds
Are you going to guide me thru the dark night?

It´s you who´s insane and it´s you wasting time
You are the trouble and it´s you jumping lines
So catch my many memries
Pick them up when they fall to the ground

Can´t stand the pain
Can´t stand the pain

If I ever reach the earth in my shiny shoes
Will people shout and deliver their holy names
I can´t swallow the misfortune
Are you goin to stop my fall?
I´ve had my fair share in the fields…
It´s the heart that jumps

It´s you who´s insane and it´s you wasting time
You are the trouble and it´s you jumping lines
So catch my many memries
Pick them up when they fall to the ground

Can´t stand the pain
Can´t stand the pain

.

 Das ist aber ein interessantes Auto. Solche werden bestimmt nicht mehr gebaut?

- Keine Sorge, es bringt uns sicher zu mir, falls du nichts dagegen hast. – Ich hatte wirklich Schwierigkeiten meine Gedanken in Worte zu kleiden und mehr oder weniger richtig auszusprechen.

- Ich finde, das ist keine gute Idee. – Sie schüttelte süß mit ihren Locken und lächelte dabei skeptisch. Unsere Abmachung in der Bar drohte zu kippen. Ich machte dabei anscheinend auch keine gute Figur. 

Da ich nicht mehr gerade gehen oder Aufrecht stehen konnte, lag ich schon irgendwie so halb auf meinem über alles geliebten BMW.

- Dein Wagen hat bestimmt keinen Autopiloten, oder? – fuhr sie fort.

- Doch.

- Na gut, - gab sie plötzlich nach – du bist aber nicht gewalttätig oder so?

- Natürlich, ich fresse dich gleich auf… weil du so… so attraktiv bist. 

Ich war nie ein Freund von einem „Automatik drew System“, aus diesem Grund fuhr ich auch einen Oldtimer, den ich noch vor Jahren von meinem Opa als Geschenk bekommen hatte. 

Trotzdem musste ich ADS nachträglich einbauen lassen  -  sonst wäre mein Führerschein schon längst weg. Was „alte Sachen“, betrifft, o ja! In meiner Wohnung gab es eine Menge davon: von einem alten Plattenspieler, der mindestens um die 20 Kg wog, bis zu einem Tennisschläger Marke „Pionier“ aus Holz - produziert im Jahre 1973. 

Oldtimer

Was „alte Sachen“, betrifft, o ja! In meiner Wohnung gab es eine Menge davon

Wir fuhren los. Und auch im Auto – wie sollte es anders sein – laberte Cindy (so hieß sie) immer weiter, als ob wir uns schon seit Jahren kannten. Ich bin dabei beinahe eingeschlafen, wären da nicht ihre ewigen Fragen über dieses und jenes.

- Was ist das für ein Radio, ist das überhaupt ein Radio?

- Klar! – Versuchte ich mich zu konzentrieren, - ein älteres Modell. Nicht digital. Hier geht es an und hier muss man drehen.

- Das ist aber ein interessantes Radio, - und fügte trocken hinzu, als wäre sie meine Mutter, - schnall dich bitte an.

Sie bekam ein undefinierbares Murmeln von mir als Antwort und jede Menge Geräusche aus dem Radio, weil ich fest entschlossen war einen tollen Song zu finden. 


What

made me

What Made Me


Der Weg zu mir nach Hause dauerte ewig. Mir war leicht übel, und überhaupt bedauerte ich schon ein wenig, dass Cindy damit einverstanden war zu mir zu kommen. Falls sie ein Mensch war, so hatte ich Angst sie zu enttäuschen und wenn nicht, dann würde ich sie am liebsten sofort auffordern auszusteigen, alleine nach Hause fahren und strammen Schrittes ins Bett marschieren. 

Wahrscheinlich machte diese Ungewissheit das Ganze so spannend und das  interessierte mich mehr, als diese Frau an sich -  denn ich wusste: sie MUSS es zugeben falls ich sie danach frage. 

Nur dieses Spiel wäre dann zu Ende – also – wartete ich damit. 

05 what made me 01     What Made Me

What Made Me

Time is standing but the clocks running fast,
Constantly changing and setting the pace
Want to swiftly escape from the sinking sand

What made me, me? And how long will it last?

And I walk these streets
I’m a stranger in this town
I walk in the dark ,
Long way away from home.
Roaming every unknown palace
Touch my blood and run to my heart
What made me, me?

Got my homeless mind, love to share with you

The heat is on - the sun shining bright
I close my dead eyes and set up my mind
Born in mysterious worlds far away from my sight

Not much to say, no place to go

And I walk these streets
I’m a stranger in this town
I walk in the dark ,
Long way away from home.
Roaming every unknown palace
Touch my blood and run to my heart
What made me, me?

Got my homeless mind, love to share with you
.

Als wir endlich bei mir angekommen waren, ging alles sehr schnell. Ich wollte sie ins Bett kriegen und sie hatte anscheinend nichts dagegen. Nur einmal erwähnte sie, dass so etwas normalerweise nicht ihr Stil wäre. Na und? Wir alle machen ab und zu mal Dummheiten. Nur eine Frage, die ich ihr stellen wollte, ließ mir keine Ruhe: „Ist sie eine Maschine oder ein Mensch?“ 

Als wir schon im Bett lagen, fragte ich sie plötzlich danach, womit ich mich selbst überrascht hatte … „

„NEIN“, sagte sie. 

Was!? Das war überwältigend! So was hatte ich überhaupt nicht erwartet. Die Überzeugung, dass alle Maschinen gleich programmiert sind, reibungslos funktionierten, und selbst für Gesetz und  Ordnung zuständig waren, ließen keinen Raum für Zweifel. 

Ein Androide dürfte nicht lügen. Das wurde so im Gesetz verankert, ähnlich wie: “Die Würde des Menschen ist unantastbar…“ Also das war ein Mensch in meinem Bett!

Wie in Trance wiederholte ich ein und dieselbe Frage und bekam immer dieselbe Antwort: NEIN! „Nein! Ich bin keine Maschine – ich bin ein Mensch aus Fleisch und Blut. Ich liebe dich und werde immer für dich da sein.“

Wenn ich bloß nicht so betrunken gewesen wäre an diesem Abend, hätte ich merken müssen, dass da was nicht stimmte.

An das was dann passierte, kann ich mich schlecht erinnern. Auf jeden Fall, egal aus welchem Grund, ob das überhaupt eine Antwort auf meine Frage war, sagte sie plötzlich  „ja“. Also doch. Also doch eine verfluchte Maschine! Die noch dazu lügen kann, die einen Menschen täuschen darf. Unmöglich und doch Wahr! 

Ich schrie, demolierte Möbel. In dem Moment gab es keinen Halt mehr, kein Zurück. Ich konnte mich nicht mehr kontrollieren. 

Plötzlich verschwand alles um mich herum und ich fiel in ein schwarzes Nichts.  Ich wurde ohnmächtig und lag wahrscheinlich ziemlich lange auf dem Fußboden, in einem komaähnlichen Zustand. Nur Träume, besser gesagt: Alpträume, hatte ich in jener Nacht. Der Beweis dafür, dass ich noch am Leben war.

Nightmare

Nightmare


Eine dunkle Gestalt ist nicht leicht zu erkennen in einem dunklen Zimmer vor allem wenn es sich hinter den Gardinen versteckt, und vor allem so leise ist, das man sofort denkt – sie wäre ein Geist. 

Diese dunkle Gestalt verfolgt mich seit meiner Kindheit. Immer wieder sehe ich dergleichen Traum. Ein Schatten beugt sich über mein Bett, ohne mich zu berühren, Geräuschlos.

Es hat keine Augen, keine Gesichtszüge, keinen Geruch. Der Schatten bedroht mich nicht und trotzdem kriege ich keine Luft vor Angst. Ich will nur eins: fliehen… kann aber mich gar nicht rühren. 

06 nightmare     Nightmare

Nightmare

I see a dark shadow
Run – you fool!
His eyes glow in the dark,
My heart stands still.

You...., you are again
A dark schadow of my soul.
You...

I`m paralyzed
He`s coming closer
Don`t move, be quiet
My heart stands still.

You...., you are again
A dark schadow of my soul.

You...

I turn on the light - and you disappear
The wndow is closed, the door is locked.
But you will remain within my reach
A dark shadow of my soul...
I can hear your quiet steps outside
My heart stands still.


You...., you are again
A dark schadow of my soul.
You...

" And my soul from out
That shadow that lies floating
On the floor
Shall be lifted – NEVERMORE!"

You...., you are again
A dark schadow of my soul.

You...
.

Es hat keine Augen, keine Gesichtszüge, keinen Geruch. Der Schatten bedroht mich nicht und trotzdem kriege ich keine Luft vor Angst. Ich will nur eins: fliehen… kann aber mich gar nicht rühren. 

Ein Schrei, ein ziehender Ton verlässt meine Brust, und ich höre ihn, dieses Stöhnen. Im nächsten Moment  bin ich wach.


In dieser Nacht wurde ich nicht wach. In dieser Nacht habe ich meinen  Körper verlassen.  Wie durch ein Wunder gelang es mir aufzustehen. Ich sah mich selber auf dem Fußboden liegen,  

ging zum Fenster und sprang ohne zu überlegen raus. „Ich kann fliegen“ schrie ich laut vor Begeisterung, hörte aber meine eigene Stimme nicht. 

Sunrise

Sunrise


07 sunrise     Sunrise

Die Stadt lag vor mir mit ihren unzähligen Häusern und Straßen. Alles schlief, nur am Horizont im Osten wurde es langsam hell. Ich flog der aufgehenden Sonne entgegen, ohne zu überlegen, was mit mir los war und was mich erwartete.

Die Sonne ging langsam auf und es wurde immer wärmer. Nein, warm war nicht der richtige Ausdruck dafür – es wurde unerträglich heiß. Ich versuchte umzukehren… Stattdessen flog ich senkrecht zur Erde. “Ich stürze ab“, war mein letzter Gedanke.

Im nächsten Augenblick wurde ich wach. Mein Herz raste: Ich lag auf dem Fußbuden meiner Wohnung und starrte auf einige Fuseln und Staub unter meinem Bett. Die Sonne schien mir direkt ins Gesicht. 

Sunrise

I`m sure this is not real
Because i`m floating through the air
I usually sit at this time
In my comfortable chair
But new I fly
Straight to the sky!

I`m going crazy or I`m dreaming
Both would be Ok.
But this heat which flows
Out to me
I fly
Staight to the sky!

Don`t be afraid of the light – white light!
You float up to the rays of the sky – high!
Higher and higher to the sun, to the warm light!
Sunrise, sunrise!

Let go and free youself
From the lies of the past.
One thing is certain -
We live too fast
And you may
Have only one trial.

Do it, try it!
Before the white light suck you up.
Do it, try it!
Before your kids grow ap.
Maybe it`s your last chance all!

Don`t be afraid of the light – white light!
You float up to the rays of the sky – high!
Higher and higher to the sun, to the warm light!
Sunrise, sunrise!

.

Stand up

Stand up


Als ich schon im Badezimmer war, klingelte es an der Tür. Das war Henry.

---- Mein lieber Gott! Was hast du hier angerichtet...? Du warst gestern besoffen – komm gib es zu! – Henry packte sich nach dieser Begrüßung  am Kopf, und machte den Mund auf, als wollte er schreien. 

Er benahm sich öfter so, als ob er – meine Mutter und mein Vater in einer Person war, und musste diese schwere Last des Eltern seins ertragen.


08 stand-up     Stand up

Stand up

Hangover
I don`t know again
What happend yesterday. Headache...
I was drunk without a doubt
My mind is blank
Headache...

Uuu...
The sun is shining in my face
The time has come.
The new day drives you!
Stand up!

Why I`m lying on the floor,
Why I`m naked?
Why it`s so cold to me?
My life is full of pain
I can bere it only when I`m drunk.
Get up!

Uuu...
The sun is shining in my face
The time has come.
The new day drives you!
Stand up!

.

- Ist gut möglich.- Antwortete ich trocken. 

- Bist du allein? – Sein Blick streifte neugierig über meine Wohnung, die in der Tat etwas chaotisch aussah.

- Ich glaube nicht. – Ich konnte mich wirklich nicht so richtig dran erinnern was gestern geschah. 

- Darf ich gucken? – Lies Henry nicht locker. Er ging ins Schlafzimmer ohne meine Zustimmung abzuwarten und zischte von da aus.- Sie ist nackt… Sie bewegt sich nicht. Merkwürdig.

- Sei nicht so neugierig, sie ist müde.

- Das glaubst du wohl selbst nicht. Eine Maschine ist nie müde. Ich kenne sie alle viel zu gut.

- Jetzt erinnere ich mich wider. Sie hat mich gestern belogen. – Sagte ich trotz Kopfschmerzen mit leicht erhobener Stimme. Henry kehrte mittlerweile aus dem Schlafzimmer zurück, und  starrte mich an, als wäre ich ein fremdes, feindliches Wesen welches zuerst untersucht, und dann zerstört werden musste.

- Sie hat dich gestern belogen, - Henry schüttelte dabei mit dem Kopf, wie ein Inder.

- Und dann hat sie es zugegeben.

- Was denn?

- Sie wäre doch eine Maschine.

- Natürlich ist sie das. Hast du sie beschädigt? Sie bewegt sich wirklich nicht.

- Ist sie vielleicht tatsächlich menschlicher Natur? – Ich bekam langsam Angst.

- Um so schlimmer! Dann hast du einen Manschen umgebracht. Bald wimmelt es sich hier

so von Cops. Weißt du eigentlich, was jemandem passieren kann, der andere Menschen umbringt?

- Keine Ahnung. Ich habe Niemanden umgebracht. Außerdem ist sie ja kein Mensch.

Henry packte mich am Kragen, drückte gegen die Wand und schrie mir ins Gesicht:

- Du kannst einen Androiden gar nicht mit bloßen Händen kaputt machen. Du musst fliehen und zwar sofort! Ist dir das klar, dass du in deinem Schlafzimmer entweder eine kaputte Maschine oder eine Leiche liegen hast?

- Ich habe nichts getan. Lass mich los.

- Das interessiert niemanden! Sie werden dich verhaften und einsperren.

- Lass mich los, du tust mir weh. – Ich schubste Henry weg und fügte hinzu sehr entschieden. – Ich gehe nirgendwohin.

- Sie werden dich umbringen.

- Du bist wahnsinnig! – Ich schüttelte mit dem Kopf, - also noch mal: ich habe nichts getan.

- Also ich persönlich… Ich bleibe hier auf keinen fall.  

- Beruhige dich erst mal. Vielleicht schläft sie ja nun wirklich. – Sagte ich um in erste Linie mich selbst zu beruhigen. Meine Stimme zitterte. – Ich gehe gleich selbst nachgucken. Nur die Ruhe.

Henry wandte sich zu mir im Begriff sein ganzes Vokabular  in meine Richtung abzufeuern, kam aber nicht dazu,  da ich die Hand hob und sagte laut:

- Lass mich erst mal was trinken! Mein Schädel explodiert gleich…, und dann gehen wir gemeinsam ins Schlafzimmer, und inspizieren die Alte.

Unsere schlimmsten Befürchtungen

haben sich bestätigt

Cindy reagierte weder auf kitzeln noch auf schubsen oder treten. Sie lag einfach so da, und bewegte sich nicht. Also sie war entweder  tot oder außer Betrieb. 

Unsere Bemühengen wurden plötzlich unterbrochen durch mehrere lauten Polizeisirenen die auf uns zukamen - dem Einschein nach - aus allen Himmelsrichtungen. Henry sagte kein Wort.  

Er guckte mich nur an, voller Angst, und rannte zur Tür nach draußen. Das hat mich sehr überrascht da er eigentlich mit diesem Vorfall nichts zu tun hatte. 

Ohne lange zu überlegen rannte ich ihm hinterher die Treppe runter Richtung Ausgang.  

Part 1. Cindy

Cindy

01. Tonight
02. Love
03. Rock and Robot
04. Time Changer

Cindy

05. What Made Me
06. Nightmare
07. Sunrise
08. Stand Up

Amazon amazon Spotify spotify Apple itunes itunes

Diese Website verwendet Cookies. Durch die fortgesetzte Nutzung stimmen Sie dem Einsatz von Cookies auf unserer Websites zu. Weitere Informationen

Amazon   amazon Spotify spotify Apple itunes   itunes